Was erwartet eigentlich die Schulklassen?

Die Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Lehrkräften jeweils für 5 Tage im Schullandheim wohnen, sollen in das Projekt ihrem Alter entsprechend handlungsorientiert einbezogen werden.
Der Aufbau der Solaranlage und ihre Wirkungsweise ist für die Schülerinnen und Schüler erst dann spannend, wenn eine Möglichkeit geboten wird, sich aktiv damit auseinanderzusetzen.
Der größte Teil der Schulklassen, die das Schullandheim besuchen, kommen aus dem Grundschulbereich, 3. und 4. Jahrgang. Häufig kommen auch Schulklassen der Jahrgänge 5 und 6 aus Haupt- und Realschulen. Seltener sind Gymnasialklassen aus diesen und höheren Jahrgängen (maximal Klassen 7 und 8).

Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern erarbeiten wir das Thema "Solarenergie und andere erneuerbare Energiequellen" in einem kurzen Gespräch. Danach geht es dann richtig zur Sache. Experimente und Wettbewerbe sollen den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der Wärmelehre und Solarenergie verdeutlichen.
Es kommt auf die Wetterlage an, was wir mit Klassen durchführen können. Scheint die Sonne, sind wir auf jeden Fall draußen! Falls die Sonne jedoch nicht scheint, haben wir uns darauf eingestellt, indem wir eine Reihe von Experimenten herausgesucht haben, für die die Sonne nicht zwingend notwendig ist und die wir auch drinnen durchführen können.

Die Schülerinnen und Schüler bekommen zusätzlich eine Wochenaufgabe. Hierfür werden aus jeder Klasse 2-3 Energiebeauftragte gewählt, die die Aufgabe haben, über die Woche verteilt Daten der Solaranlage und den Warmwasserverbrauch zu erfassen.
So kann beispielsweise festgestellt werden, wieviel Warmwasser von jedem einzelnen durchschnittlich verbraucht wurde.

Mit den höheren Jahrgangsstufen können wir weiterhin ausrechnen, wieviel Kohlenstoffdioxid durch die Solaranlage der Umwelt erspart geblieben ist.

Bisher haben sich so gut wie alle Klassen, die das Schullandheim besucht haben, mit der Sonne beschäftigt. Wir bieten eine Schnupperveranstaltung an, die ungefähr eine dreiviertel Stunde läuft und kostenlos ist.
Wer sich genauer mit der Sonne beschäftigen möchte, kann auch das ganze Projekt buchen. Dieses dauert drei Tage. Hier ist dann auch die Zeit, um einmal einen Solarkocher zu basteln und das Wetter etwas genauer unter die Lupe zu nehmen (Sonnenscheinkalender o.ä.).

Seitenanfang